Schwimmwindel

Eine Schwimmwindel wird anstelle einer herkömmlichen Windel getragen und dient hauptsächlich dazu, das große Geschäft im Wasser fernzuhalten und Mitmenschen vor E. Coli und anderen Erregern zu schützen. Deswegen haben viele Schwimmwindeln einen geringen Saugkern, der wenig Urin aufnehmen kann. Beim Betreten des Beckens wird der Urin sofort ins Wasser abgegeben. In den meisten Schwimmbädern ist das Tragen einer Schwimmwindel bei Babys und für Menschen mit Inkontinenz mittlerweile Pflicht.

Die Schwimmwindel kennt man als Höschenwindeln und werden vor allem mit Kleinkindern in Verbindung gebracht. Man unterscheidet Schwimmwindeln zwischen Einweg- und Mehrwegwindeln. Einwegprodukte bestehen im westlichen aus denselben Bestandteilen wie eine herkömmliche Windel, allerdings wird auf Superabsorber verzichtet. Die Mehrwegschwimmwindel ist dagegen wie eine normale Badehose aufgebaut, verfügen jedoch um eine wasserdichte Beschichtung auf der Innenseite, damit nichts ins Badewasser gelangen kann.

Anders als bei einer normalen Einwegwindel saugen sich Schwimmwindeln beim Baden nicht mit Wasser voll. Eine normale Schwimmlage bleibt gewährleistet. Schwimmwindeln sind in verschiedenen Größen vom Kleinkindalter bis hin zu Erwachsenen erhältlich und müssen nicht Maß angefertigt werden. Die Schwimmwindel kann unter normaler Badebekleidung getragen werden. Die Einwegschwimmwindel kann öfters getragen werden, solange diese nicht benutzt wurde. Bei Verschmutzung werden sie wie herkömmliche Windeln entsorgt. In den USA sind entsorgbare Schwimmwindeln für Erwachsene von My Pool Pal patentiert. Anstelle einer Schwimmwindel kann auch Inkontinenz-Badebekleidung oder Therapiebadebekleidung getragen werden.