Furry

Furry sind Personen, die menschliche und tierische Merkmale miteinander vereinen, dies nennt man auch Anthrowesen. Von typischen Werwolf, der auf zwei Beinen geht, über Cartoon- und Comicfiguren bis zu Fabelwesen, ist in der Szene alles möglich. Auf Treffen (Conventions) werden die selbst gebastelten Tierkostüme (Fursuits) der Gemeinschaft gezeigt. Ein Tierkopf und Pfoten dürfen natürlich auch nicht fehlen.

Sie verkleiden sich nicht nur als Tier, sondern ahmen diese bis ins kleinste Detail nach. Für manche ist das tierische Doppelleben zu einer Art Lebensanschauung geworden und folgen spirituellen, schamanistischen Werten. Für die meisten Furrys ist es ein simples Hobby. Zu den beliebtesten anthropomorphen Figuren gehört auch die Mickey Maus und Bugs Bunny. Auch der Film “Zoomania” spielt in der Szene eine wichtige Rolle.

Entstanden ist die Szene in den USA. Wobei die Japaner schon immer ein Fabel für Comicfiguren (Cosplay) entwickelten. Mitte der 90er Jahre wurde die Furry-Szene immer populärer, wobei die meisten Mitglieder aus USA, Japan, Großbritannien und Deutschland kommen. Die Bewegung Furry-Fandom war geboren, abgeleitet vom englischen Wort für “pelzartig”.

Untergruppen der Furry-Bewegung

Fursuiter: Furry, der Ganz- oder Partsuit seines Fursona trägt

Art-Fur: Lebt das Fandasein vor allem durch Visualisierung seines Charakters aus (Zeichnungen, Graphiken, Videos etc.)

Rollenspiel-Fur: Online oder im wirklichen Leben real. Ahmt Verhaltensweisen des Fursona möglichst detailgetreu nach

Morphs: Anthropomorphe nicht-lebende Wesen, wie Autos, Flugzeuge etc.

Bronies: Liebhaber der “My Little Pony”-Spielfiguren. Zugehörigkeit zur Szene ist aber strittig

Cyborgs: Futuristische Darstellungen, teils mechanische Körperteile

Cosplay: Animee-, Manga-, Computer- oder Filmfiguren werden durch Verkleidung dargestellt

Babyfur: Welpenform unter den Furrys.