Babynahrung

Bei Babynahrung (Säuglingsnahrung) handelt es sich um Lebensmittel, die für die Ernährung von Säuglingen bis zum 8. Monat besonders geeignet sind. In der Anfangszeit wird in der Regel Muttermilch verabreicht, da die Darmflora und die Darmschleimhaut nur eingeschränkt funktioniert und den optimalen Bedürfnissen eines Säuglings entspricht, dabei handelt es sich um eine natürliche Nahrung.

Babynahrung wird industriell hergestellt und unterteilt in Säuglingsanfangsnahrung, Folgenahrung und Beikost. Beikost besteht in der Regel aus Obst- oder Gemüsebrei, teils auch mit püriertem Fleisch und Fisch. Mit etwa zwölf Monaten können Kleinkinder langsam an Erwachsenenkost gewöhnt werden.

Babynahrung darf nach den gesetzlichen Vorgaben weder Bakterien noch Schadstoffe enthalten. Sie unterliegt der Diätverordnung und muss daher definierte Höchstmengen an Fett und Kohlenhydraten und bestimmte Mindestmengen an Mineralstoffen sowie Vitaminen enthalten. Zur Erfüllung der Richtlinien müssen viele Hersteller ihre Produkte zusätzlich z. B. mit Thiamin (Vitamin B1) anreichern.

Industriell hergestellte Beikost ist in unterschiedlichen Zusammensetzungen erhältlich, zum Beispiel als Brei oder Mus in Gläsern, als Pulver zum Anrühren für Babybrei oder auch als Tiefkühlkost. Grundsätzlich kann Beikost aber auch im Haushalt selbst hergestellt werden, angepasst an den Bedarf und das Verdauungssystem des Säuglings.

Ab dem siebten Lebensmonat und mit dem Durchbruch der Zähne wird die Auswahl der angebotenen Nahrung erweitert, es kommen Lebensmittel mit fester Konsistenz hinzu. Ab einem Jahr können Kleinkinder allmählich dieselbe Kost essen wie Erwachsene.

Neben Fertigprodukten aus dem Handel kann Babybrei auch einfach selbst zubereitet werden. Dazu benötigt man lediglich ein Pürierstab. Auf Zutaten wie Gewürze sollte allerdings verzichtet werden. Gängige Breis sind Kartoffeln mit Spinat, Spagetti mit Tomatensoße und Hackfleisch oder Obstbrei.