Vom Schweigen über Achselschweiß & Inkontinenz

Millionen Männer und Frauen sind in Deutschland von diesen beiden Tabuthemen betroffen – und schweigen. Selbst beim Arzt wird vor allem die Inkontinenz oft nur mit viel Schamgefühl angesprochen. Es ist einfach peinlich.

Ich weiß, wenn man nicht selbst betroffen ist kann man das fast nicht verstehen. Aber seien Sie, lieber Leser, sicher, viele Menschen sich durch diese beiden Probleme teilweise sozial ausgegrenzt. Tellergroße Achselschweißflecken und unübersehbare Flecken auf der Hose bremsen nicht nur die sozialen Kontakte. Auch die persönliche Entwicklung im Beruf. Wer präsentiert schon gerne, wenn er ständig Angst davor hat, dass jemand seine Flecken sieht. Auch dort ziehen sich Betroffen oft weit zurück – und das ist nicht förderlich für die Karriere.

Jugendliche haben zwar kein Inkontinenzproblem, aber Schweißflecken (beginnt oft in der Pubertät) sind in der Pubertät ein zusätzliches Problem bei Jungs und Mädchen. Wo diese Zeit auch ohne Achselschweiß schon einen ausreichend verwirrende und anstrengende Zeit ist.

Dabei gibt es viele Behandlungsmöglichkeiten. Allerdings greifen die meisten in den Körper ein. Was nicht immer nötig ist. Selbst vom übermäßigen Achselschweiß (Hyperhidrose) betroffen wollte ein in die Schweiz ausgewanderter Deutscher keinen Eingriff in seinen Körper. Er erfand das System mit wechselbaren Saugeinlagen – textile Lösung, integriert in Unterhemden (Achselschweiß) und Unterhosen (Inkontinenz).

Jederzeit einfach wechselbare integrierte Saugeinlagen am entsprechenden Ort sind diskrete, sichere und modische Lösung – ohne in den Körper eingreifen zu müssen.
Sie nehmen den Betroffenen ihre Unsicherheit und Angst im Alltag, geben ein kleines Stück Lebensqualität zurück.  Manchmal entsteht auch aus den Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, etwas Gutes – sagte einmal Johann Wolfgang von Goethe und hatte ja so recht mit diesen Worten.

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