Urolastic – ein nachhaltiges Verfahren gegen Blasenschwäche

In Deutschland gibt es über 10 Millionen Menschen, deren Blasenfunktion gestört ist. Durch anatomische und hormonelle Unterschiede sind Frauen auch schon in jungen Jahren doppelt so häufig betroffen wie Männer.

Studien belegen, dass die Tendenz bei jungen Frauen steigt. Etwa 25 Prozent aller Frauen zwischen 25 und 35 Jahren leiden an Blasenschwäche als Folge der Entbindung. Schätzungen zufolge leiden 40 Prozent aller Frauen über 60 Jahre an Inkontinenz.

Bei Sylvia S., 35, beginnt es nach der Geburt des ersten Kindes: Sie kann den Harndrang nicht mehr halten. Ein entwürdigendes Gefühl. Ihre Ärztin rät zu Beckenbodenübungen. Das hilft. Anfänglich. Doch nach der Entbindung von ihrem zweiten Kind geht alles von vorne los.

Gängige Therapiemöglichkeiten müssen wiederholt werden:
Sylvia S., unterzieht sich nach der erfolglosen Beckenbodentherapie einer TENS-Therapie, einer Transkutanen elektrischen Nervenstimulation. Als sich kein Erfolg einstellt, empfiehlt ihre Urologin eine TVT -Operation. Nachteil bei diesem „Vaginalbändchen“: Vollnarkose, Heilungschancen nur 70 – 80 Prozent und kaum wieder zu entfernen!

Einmalige Behandlung: neue Behandlungsmethode bei Belastungsinkontinenz
Sylvia S., unterzieht sich nach der erfolglosen Beckenbodentherapie einer TENS-Therapie, einer Transkutanen elektrischen Nervenstimulation. Als sich kein Erfolg einstellt, empfiehlt ihre Urologin eine TVT -Operation. Nachteil bei diesem „Vaginalbändchen“: Vollnarkose, Heilungschancen nur 70 – 80 Prozent und kaum wieder zu entfernen!

Was können inkontinente Frauen mit Kinderwunsch tun, wenn Mediziner beim Geburtsvorgang eine Verschiebung des Bands befürchten? Oder Seniorinnen, deren Allgemeinzustand keine Vollnarkose erlaubt?

Urolastic, ein unkompliziertes, von dem niederländischen Unternehmen Urogyn BV entwickeltes Therapieverfahren, beweist beeindruckend: Belastungsinkontinenz kann endlich so effektiv behandelt werden, dass der Verschlussmechanismus der Blase wieder einwandfrei funktioniert, und zwar dauerhaft. Urolastic ist eine sogenannte periurethrale Injektion. „Dabei wird ein spezieller Kunststoff unter die Urethra, also die Harnröhre, gespritzt“, erläutert die leitende Oberärztin Ecker Reinhard vom Marien Hospital Witten in Nordreinwestfalen. „Das führt dazu, dass sie angehoben wird. Die Patientin ist unmittelbar danach sofort wieder kontinent.“

Das Besondere: Urolastic baut sich nicht ab und muss nicht alle sechs Monate nachgespritzt werden. „Dieses Implantat wächst nicht in das Gewebe ein, da es neben und nicht in die Harnröhre eingebracht wird. Urolastic beeinträchtigt deshalb auch nicht das empfindliche Gewebe der Harnröhre. Es eignet sich auch für junge Frauen, die noch Kinderwunsch haben. Ein weiterer Pluspunkt: Bei Bedarf lässt sich das Implantat problemlos entfernen.“ versichert Dr. Andrzej Kuszka, Chefarzt der Frauenklinik Preetz bei Kiel.

Urolastic verhindert den persönlichen Supergau
Die Patientin ist sofort nach dem Eingriff kontinent. Nach bereits sechs Wochen, kann sie jegliche Sport- oder Freizeitgestaltung wieder aufnehmen. Das gilt für jedes Alter. Die volle Lebensfreude und das Selbstvertrauen bei Frauen kehren zurück.
Urolastic-Vorteile auf einen Blick:

1. Nur eine Behandlung: sehr schonend, denn es wird minimalinvasiv während einer Lokalanästhesie vorgenommen.

2. Sicheres und schnelles Verfahren. Kann sowohl bei Frauen mit Kinderwunsch als auch bei Frauen in hohem Alter angewendet werden.

3. wächst nicht in das Gewebe ein, da es neben und nicht in die Harnröhre eingebracht wird. Es beeinträchtigt deshalb nicht das empfindliche Gewebe der Harnröhre.

4. kann bei Bedarf durch einen kleinen lokalen Eingriff ohne Probleme wieder entfernt werden, während das bei TVT-Schlingen nahezu unmöglich ist.

5. Urolastic wird von Ärzten immer häufiger bereits nach erfolglosem Beckenbodentraining empfohlen, da es einfach und patientenfreundlich ist.

Patienteninformation und Ärztefinder unter www.meineblase.de

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